Leute-Geschichten: Unterhaltung in der Mitarbeiterzeitung

“Der…der….der hat n Looping mit mir gedreht!” Bleich um die Nase, grün im Gesicht, wackelig auf den Beinen kommt die Redakteurin vom Termin mit einem Segelflieger zurück.

Was der Redaktion zur Belustigung dient (ausgenommen gedrehter Journalistin), hat auch seinen guten Sinn und Zweck in der Mitarbeiterzeitung: Leute-Geschichten erzählen von spannenden Hobbys der Mitarbeiter, von deren privatem Engagement oder persönlichen Hochleistungen. Nicht zur verwechseln mit öden Home-Storys (Mitarbeiter zeigt sein Wohnzimmer, zur Überraschung aller steht da ein Sofa *gähn*) inklusive lausiger Bildstrecken (Mitarbeiter sitzt auf seinem Sofa rechts, Mitarbeiter sitzt auf seinem Sofa links *wachkoma*).

Leute-Geschichten erzählen von Mitarbeitern, die etwas Besonderes machen. Es sind spannende Lesegeschichten, die den Leser unterhalten – und Unterhaltung ist der beste Klebstoff zwischen Leser und Zeitung.

Erfahrungsgemäß werden unsere Mitarbeiterzeitung so gelesen: Aufschlagen, Leute-Geschichte suchen, lesen – und wenn man die Mitarbeiterzeitung eh schon mal in der Hand hat, wird auch der Rest angeschaut.

Deshalb sind unterhaltende Elemente ebenso wichtig wie die Information. Erst wenn ich den Leser dazu bringe, die Zeitung in die Hand zu nehmen, kann ich auch Informationen transportieren. Oftmals wird außer Acht gelassen, was die Motivation für den Mitarbeiter ist, eine Zeitung zu lesen. Relevanz, Glaubwürdigkeit, Aktualität stehen dabei in einem gesunden Mix mit Unterhaltung. Wie zum Beispiel einer Leute-Geschichte.

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